Der Kodex der Achtsamkeit & Stärke
- 1. Respekt als Fundament Wir begegnen jedem – ob Meister oder Anfänger – mit derselben Höflichkeit. Respekt beginnt beim Betreten der Matte und endet nicht an der Studiotür.
- 2. Schutz des Partners Dein Trainingspartner ist dein kostbarstes Gut. Wir trainieren miteinander, nicht gegeneinander. Seine Sicherheit steht über dem eigenen Ego.
- 3. Kampfkunst als Schutzschild, nicht als Schwert Techniken werden außerhalb der Schule ausschließlich zur Notwehr oder zum Schutz Schwächerer eingesetzt. Wir suchen niemals den Konflikt.
- 4. Die Stille des Geistes Emotionen wie Wut oder Aggression lassen wir vor der Tür. Wer kämpft, bleibt innerlich ruhig; wer die Beherrschung verliert, hat bereits verloren.
- 5. Ehrlichkeit zu sich selbst Erkenne deine Grenzen und kommuniziere sie. Ein gesunder Körper wächst durch kluges Training, nicht durch überforderung oder falsche Scham.
- 6. Sauberkeit und Disziplin Ein klarer Geist spiegelt sich in der äußeren Ordnung. Wir achten auf persönliche Hygiene und einen gepflegten Trainingsort als Zeichen der Wertschätzung.
- 7. Wachstum statt Neid Wir feiern die Erfolge anderer. In dieser Schule gibt es keine Konkurrenz, sondern nur Inspiration. Wenn einer wächst, wächst die ganze Gemeinschaft.
- 8. Mentale Präsenz Während des Seminars oder Unterrichts gehört unsere volle Aufmerksamkeit dem Hier und Jetzt. Wir lassen Ablenkungen draußen, um Körper und Seele in Einklang zu bringen.
- 9. Vorbildfunktion (Senioritätsprinzip) Die Erfahreneren leiten die Jüngeren mit Geduld und Wohlwollen an. Stärke beweist sich durch die Fähigkeit, andere zu erheben, nicht sie zu unterdrücken.
- 10. Dankbarkeit Wir beenden jede Einheit mit einem Moment des Dankes – für die Lehre, die Gemeinschaft und die Kraft unseres Körpers.